Côte d‘Ivoire – Digitale Geschäftsanbahnungsreise deutscher Unternehmen im Bereich Wasserwirtschaft

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Das Projekt 

Vom 18.01.2021 bis zum 29.01.2021 führt die trAIDe GmbH, im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), eine digitale Geschäftsanbahnungsreise nach Côte d‘Ivoire zum Thema Wasserwirtschaft durch. Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme. Sie ist Bestandteil der Exportinitiative Umwelttechnologien und wird im Rahmen des BMWiMarkterschließungsprogramms für KMU durchgeführt. Zielgruppe sind
vorwiegend kleine und mittlere deutsche Unternehmen (KMU). Die trAIDe GmbH arbeitet für das Projekt eng mit dem sehr erfahrenen lokalen Branchenspezialisten Overseas Strategic Advisory sowie Fachverbänden und Interessensvereinigungen zusammen.

Allgemeine Daten zum Zielland

Die Republik Côte d’Ivoire ist auch als Elfenbeinküste bekannt. In Côte d’Ivoire leben rund 25,3 Millionen Menschen auf einer Gesamtfläche von 332.459 km². Das BIP hat sich seit 2008 positiv entwickelt und ist von 24,23 Milliarden auf 43,03 Milliarden USD (2018) angestiegen. Durch politische und soziale Spannungen wurde 1999 die Regierung gestürzt, worauf ein Bürgerkrieg folgte, der 2003 zur Teilung des Landes führte. 2007 wurden der Norden und der Süden wieder zusammengeführt. Der ivorische Wassersektor ist noch sehr ausbaufähig und die Modernisierung wurde in den vergangenen Jahren bereits mit hohen Summen durch internationale Geldgeber vorangetrieben. 2017 hatten rund 31% der auf dem Land lebenden Bevölkerung Probleme mit der Wasserversorgung und selbst in der Metropole Abidjan sind Sanitäranlagen nicht überall vorhanden. Ca. 8 Millionen Einwohner haben keinen Zugang zu einer unbedenklichen Wasserversorgung, vor allem in den ländlichen Gegenden. Dort trinken ca. 4 Millionen Menschen schmutziges Wasser, was zu diversen Krankheiten und Todesfällen führt. Die gegenwärtige Infrastruktur kann den Bedarf nicht mehr decken, was Lösungen für die Wasserversorgung dringend erforderlich macht. Von 2017 bis 2022 soll im Rahmen eines großen Projektes für etwa 367.000 Menschen in der Region Centre/Ouest die Wasserversorgung verbessert sowie vor allem die Infrastruktur in den Städten Gagnoa und Sinfra erweitert werden. Angesichts dieses Bedarfs ist Côte d’Ivoire für deutsche Unternehmen von großem Interesse, da diese mit Know-How und Erfahrung die idealen Voraussetzungen zur Umsetzung der geplanten Maßnahmen mitbringen.

Das Programm  

Das BMWi-Markterschließungsprogramm für KMU fördert projektbezogene Maßnahmen besonders für mittelständische Unternehmen. Es dient den teilnehmenden deutschen Unternehmen zur Entwicklung von wertvollen Kooperationsbeziehungen mit ausgewählten lokalen Geschäftspartnern, die im Rahmen des Projektes digital getroffen werden. Gezielt werden individuell vorbereitete Geschäftsgespräche mit potenziellen Geschäftspartnern für B2B-Treffen vermittelt sowie allgemeine und branchen- bzw. themenspezifische Informationen durch deutsche und lokale Experten und Multiplikatoren vorgestellt. Sie erhalten dabei bereits im Vorfeld individuelle Unterstützung bei Ihrem Markteintritt im Zielland sowie eine branchenspezifische Zielmarktanalyse. Während der digitalen „Geschäftsreise“ erhalten Sie ebenfalls die Möglichkeit, Ihre Produkte in Form eines digitalen Pitch vor ausgewählten potenziellen Geschäftspartnern vorzustellen.

Teilnahme

Das Projekt ist Bestandteil des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme an dem virtuellen Projekt beträgt in Abhängigkeit der Größe des Unternehmens zwischen 250 und 500 EUR (netto). Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Sichern Sie sich daher jetzt einen der begrenzten Teilnahmeplätze.

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.ixpos.de/markterschliessung abgerufen werden.

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Baris Tasar

Baris Tasar

Geschäftsführender Gesellschafter

+49 (0)221 935 445 10

Baris.Tasar@traide.de

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